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Wo finden Betroffene Hilfe

Wo finden betroffene Familien Hilfe?

Für viele betroffene Familien ist die Tabuisierung der Homosexualität eines Familienmitgliedes eine große Last. Inzwischen gibt es einige Vereinigungen, die sich zusammengeschlossen haben, um Hilfe zu geben:

Deutschland

BEFAH
Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen
Anton-Freytag-Straße 43
30823 Garbsen
T: 05131-478 050
EMail: info@befah.de
www.befah.de

Schweiz

FELS
= Freundinnen, Freunde, Eltern von Lesben und Schwulen
Lindenrain 37
CH-3123 Belp
T: 031-819 12 51
EMail: fels@fels-eltern.ch
www.fels-eltern.ch

Wo erfahren heterosexuelle Partner und Partnerinnen Unterstützung?

Deutschland:

TANGIERT - Partnerinnen bi- oder homosexueller Männer

In Deutschland arbeitet schon seit 11 Jahren die Fraueninitiative Tangiert für Partnerinnen bi- oder homosexueller Männer. Sie veranstaltet viermal im Jahr ein Treffen für Frauen. Und es gibt inzwischen an einigen Orten regionale Untergruppen.

Seit kurzem gibt es auf www.tangiert.de alle wichtigen Termine und Informationen. Ansprechfrau ist:

Charlotte Steffen-Pistor
Schlieffenstrasse 81
42329 Wuppertal
Tel. 0202-78 11 11
chstepi@arcor.de

Für Partner lesbischer Frauen ist uns in Deutschland leider keine Gruppe bekannt.

Schweiz

HETERA - Partnerinnen schwuler Männer Schweiz
Selbsthilfezentrum Uster
Im Werk 1
8610 Uster
T: 01 941 71 00 EMail: info@hetera.ch
www.hetera.ch

HETERO - Partner lesbischer Frauen Schweiz
EMail: gruppe.hetero@gmx.ch
Kein Fehler: Die Webseite lautet ebenfalls:
www.hetera.ch

Wo erfahren lesbische Mütter und schwule Väter Unterstützung?

Deutschland

Beratung für Regenbogenfamilien:

Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
- Projekt Regenbogenfamilien
Pipinstraße 7
50667 Köln
http://www.family.lsvd.de

E-Mail: family@lsvd.de
Tel: 0221-92 59 61 26 (mittwochs 17:00-19:00 Uhr)

Eine gute Linkliste zu verschiedenen Gruppen in Deutschland bietet die Website: www.geburtskanal.de

Linkliste anklicken und dann auf "lesbische Mütter und schwule Väter" gehen.

Schweiz

Schwule Väter (HAZ)

Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich bieten Unterstützung und Information für schwule Väter. In einer geleiteten Gruppe können Betroffene ihre Erfahrungen austauschen und neue Lösungen finden.

www.haz.ch

Gruppe für verheiratete schwule, bisexuelle Männer und schwule Väter Basel

Kontaktadresse
c/o Habs
Postfach 1519
4001 Basel
T: 061-692 66 55
EMail: schwule.vaeter.basel@bluemail.ch

Über die Gruppe schwule Väter in Bern gibt es Auskunft bei der HAB (Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern)

luk@datacomm.ch

Lesbische Mütter

Leider haben wir keine Gruppeneinträge gefunden.

Hilfe für Angehörige aus christlichen Gemeinden

Wir wollen damit nicht ausdrücken, dass betroffene christliche Familien von Homosexuellen bei den o.g. Gruppierungen nicht gut aufgehoben sind. Jedoch besteht ein besonderes Problem darin, dass viele Außenstehende wenig Einblick und dadurch Verständnis für die besondere Situation und Dynamik dieser Familien in Bezug auf deren Gemeinde- bzw. Kirchenzugehörigkeit haben. So wird Eltern von homosexuellen Kindern oft eine Mitschuld an deren Homosexualität unterstellt. Oder sie werden unter Druck gesetz, indem ihnen eine Verantwortung dafür aufgebürdet wird, ihr Kind wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Ehepaare, die sich mit der Homosexualität eines Ehepartners auseinandersetzen müssen, leben unter dem gleichen Druck. Oft werden die homosexuellen Ehepartner nur in der Rolle des Bösen gesehen, die die Ehe als gottgewolltes Lebens-Zelle des Reiches Gottes zerstören.

Wir von Zwischenraum sehen eine große Notwendigkeit in der Begleitung von betroffenen Eltern, Angehörigen und Ehepaaren. Wir können keine professionelle Betreuung bieten, aber betroffene Menschen in Kontakt miteinander bringen. Wir glauben daran, dass es einen guten Weg der Lösung gibt, einen Weg der Versöhnung - trotz allem!

Achim, Ulrike und das Eltern-Ehepaar, das hier interviewt wurde, sind gerne bereit, mit Betroffenen Kontakt aufzunehmen, die sich bei uns melden.

Bitte schreiben Sie in diesem Falle

  • per E-Mail an Günter, Betreff: Ulrike, Achim oder Elternpaar (also mit wem Sie Kontakt aufnehmen wollen). Wir werden die Mails ungelesen weiterleiten.
  • per Briefmail an:
    Redaktion "zwischenraum"
    c/o Zwischenraum
    Vermerk: Achim, Ulrike, Eltern
    Postfach 2547
    D-79515 Lörrach

© 2003 Zwischenraum

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