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überregionales Treffen in Wiesbaden 2005Es ist schon länger her aber noch lange nicht vergessen: Das überregionale Treffen in Wiesbaden. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag haben wir uns im Wilhelm Kempf Haus getroffen und zusammen gesungen, gegessen, gelacht, geweint, gebetet und ganz viel geredet.
Ich bin dieses Jahr zum zweiten Mal mitgefahren. Während letztes Jahr selbst die Autofahrt dorthin für mich aufregend und spannend war, so hatte ich dieses Jahr gemischte, teils freudige, teils ängstliche Gedanken. Zum einen lag das daran, dass viele aus meiner Hamburger Regionalgruppe diesmal aus den unterschiedlichsten Gründen nicht dabei sein konnten. Das stimmte mich natürlich traurig und zum anderen hatte ich die Befürchtung, dass ich alles mit letztem Jahr vergleichen würde und dann evtl entäuscht sein würde, weil alles oder vieles anders war. Nun denn, nicht alles war anders, aber vieles. Zum Glück! Das Essen und die Zimmer, die Parkprobleme blieben identisch mit letztem Jahr. Selbst die Sonne ließ sich blicken, entgegen aller Befürchtungen eines verregneten Wochenendes. Hatte ich schon erwähnt, dass mich trotz aller Ängste und Befürchtungen auch Freude nach Wiesbaden begleitete?! Nein? Dann werde ich es schnell nachholen. Meine Freundin und ich sind zum zweiten Mal gemeinsam als Paar mitgefahren, was mich sehr, sehr gefreut hat. Unsere Beziehung ist seit dem letzten Treffen um so viel Schönes, Tiefes und Warmes reicher geworden, dass es schade gewesen wäre, wenn sich das im Vergleich zu letztem Jahr nicht verändert hätte. Nicht nur, dass ich mit meiner Freundin und so vielen lieben Menschen die Liebe Gottes durch Gesang, Gespräche oder durch Begegnung erleben und feiern durfte, auch durch die Bibelarbeit und die Predigt, gehalten durch K. Douglass, konnte ich Gottes Nähe und Liebe zu uns hören, sehen und spüren. In der Bibelarbeit ging es um den Glauben und die Art und Weise des Glaubens. "...unser Glaube basiert auf der Fürbitte Jesu..." Welch enorme Kraft, aber vor allem welch unendlich große Liebe und Wärme Jesu steckt in diesem Satz. Dieser Satz, dass Jesus für mich betet hat mich tief berührt, als ob er mir seine Hand hingehalten hätte und ich sie spüren durfte. Nicht nur, dass er für mich gestorben, auferstanden und mich von meinen Sünden befreit hat, nein, er leistet für mich immerzu Fürbitte. Neue Dimensionen wurden mir gezeigt, wie grenzenlos Jesu Liebe und Sorge für mich ist. WAHNSINNIG WAHRHAFTIG! Es war schön all das mit meiner Liebsten erleben und ganz ungezwungen händchenhaltend im Gottesdienst sitzen zu können – eine Erfahrung, die wir leider bisher in keiner Gemeinde machen konnten. Das schönste Kompliment, welches uns gesagt wurde war, daß wir ein ganz sympathisches Paar seien. Das tut sooo gut, dies gesagt zu bekommen, daß wir so angenommen werden wie wir sind. Wir konnten uns völlig "normal" fühlen in der Liebe zur Partnerin und gleichzeitig zu Jesus. Weder schräge Blicke noch irgendwelche "frommen Rettungsaktionen" mußten wir befürchten. Nachmittags wurden wieder diverse Workshops angeboten. So konnten wir spielwütigen Frauen und ein paar mutige Männer uns ganz der Fußballleidenschaft hingeben. Es gab aber natürlich auch wieder christliche Themen: Bibelarbeit leicht gemacht bzw wie kann ich einen Weg finden, der Bibel näher zu kommen durch Wort und Tat... u.s.w. Außerdem gab es das Angebot zu Einzelgesprächen über theologische oder andere Fragen oder aber das Vaterunser konnte mal ganz anders erlebt werden... Es gab so viele schöne Angebote, die ich am liebsten alle besucht hätte, aber zeitlich war dies leider nicht machbar. Abends gab es dann wieder ein nettes Beisammensein in den Georgsstuben. Während ich letztes Jahr zu schüchtern und aufgeregt gewesen war, um mit anderen, mir fremden Zwischenräumlern in Kontakt zu treten, konnte ich mich dieses Mal ganz entspannt auf nette Gespräche einlassen. Es war für mich ein rundum schönes, fröhliches und warmherziges Wochenende. Ich freue mich jetzt schon auf ein nächstes Mal. Danke Jesus! © 2005 Leona
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