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Die Bibel in meinem Leben IZur Taufe in meiner FeG bekam ich als Taufspruch Johannes 9,30 „Er hat meine Augen aufgetan“. Dieser Spruch passte! Lange hatte ich Gott gesucht, wollte so gerne glauben – und konnte es nicht. Irgendwie war mein Verstand immer im Weg. Ich lernte Menschen kennen, die überzeugte Christen waren, diskutierte mit ihnen nächtelang – sehnte mich danach, diese Gewissheit zu teilen und konnte es nicht – bis ich tatsächlich die Erfahrung machte, dass Gott die Augen öffnet und Glaube ein Geschenk Gottes ist. Und tatsächlich, als ich meine Bibel mit „offenen Augen“ las (z.B. Johannes 1,12 oder Johannes 3,18) und sah, dass Gott Zusagen ohne „wenn“ und „aber“ macht – da machte es „klick“. Genauso ging es mir, als das Thema Homosexualität für mich aktuell wurde. Hier gewann mein Taufspruch erneut große Bedeutung für mich. Ich durfte erkennen, das mein Schöpfer mich genauso gewollt hat wie ich bin. Und ich habe Aufgaben, die ich nur erfüllen kann, weil ich bin wie ich bin – mit meinen Erfahrungen, Enttäuschungen, Sehnsüchten. Ich kann mich bemühen – aber letztlich ist es immer Gott selbst, der Herzen, Türen und Augen öffnet. © 2007 Dietlind (Dies ist die Druckversion von: http://www.zwischenraum.net/2007-06-02.htm) |