FAMILIE, ELTERN

Geliebter Fremder - eine Mutter denkt um

Carrol Grady alias Kate McLaughlin, fromme Christin und Autorin des Buches "Geliebter Fremder, mein Sohn ist homosexuell", schildert ihren langen Weg zu einer Akzeptanz von Homosexualität.

Vor ca. 10 Jahren erlebte der evangelikale Buchmarkt einen kleinen Boom an Titeln zum Thema Homosexualität. Nahezu jeder Verlag, der etwas auf sich hielt, veröffentlichte einen Ratgeber, wie Homosexualität zu verstehen - und zu überwinden wäre. Ein Buch darunter sticht heraus: Geliebter Fremder, mein Sohn ist homosexuell. Es ist kein Sachbuch, sondern eine Art Roman. Unter einem Pseudonym (Kate McLaughlin) schildert die Autorin (Carrol Grady) ihre Geschichte als Mutter eines jungen Homosexuellen.

"Kate" ist Missionarsfrau und stolze Mutter dreier Söhne. Am Anfang des Buches bricht eine Welt für sie zusammen, als Danny, ihr jüngster Sohn, seine Verlobung auflöst und es sich herausstellt, dass er schwul ist. Für Kate und ihren Mann Michael beginnt eine schmerzhafte Zeit. Einerseits sehen Sie sich an ihr Bibelverständnis gebunden, dass Homosexualität nicht in Gottes Willen sein könne. Andererseits möchten Sie Ihrem Sohn vermitteln, dass sie ihn weiterhin lieben.

Anfangs tappen sie dabei in sämtliche Klischee-Fallen: Michael tut Danny's Homosexualität als vorübergehende Phase ab (dabei kämpft Danny bereits seit Jahren damit), sie verlangen von ihm, dem Weg der Heilung und Veränderung zu gehen (was er schon seit Jahren verzweifelt versucht hatte), sie werfen ihm vor, sein Leben zu vergeuden und sich und andere ins Unglück zu stürzen.

Aber vor allem Kate beginnt, sich auch aktiv mit dem Thema auseinander zu setzen. Sie liest Literatur und besucht Veranstaltungen. Letzteres immer mit der panischen Angst, von anderen Christen erkannt und als Mutter eines Homosexuellen geoutet zu werden. Andererseits macht sie dabei die Erfahrung, dass es ungeahnt vielen Eltern ähnlich geht, sie von ihrer Kirche in ihrem Leid aber weitgehend allein gelassen werden. Überraschend stellt sich z.B. bei engen Freunden der Familie heraus, dass auch ihre Tochter lesbisch ist, ohne daß jemand in ihrer Umgebung dies geahnt hätte. Erst als Daniel und sie sich bei einer Versammlung von "Kinship" (einer Art Selbsthilfeorganisation homosexueller Adventisten) kennen lernen, kommt dies heraus.

Kates Besorgnis wächst noch, als Daniel eine Beziehung zu einem anderen Mann eingeht und mit ihm auch zusammenzieht. Obwohl sie diese Beziehung ablehnen, versuchen sie und Michael ihrem Sohn weiterhin zu vermitteln, dass sie zu ihm stehen.

Das "Happy End" kommt dann etwas abrupt. Nachdem Daniel seinen Glauben fast verloren hatte, findet er zu seiner alten/einer neuen Beziehung zu Gott zurück und beschließt, in Zukunft enthaltsam zu leben. Das Buch endet dann mit einem glücklichen Familienidyll bei einer Weihnachtsfeier.

Die Stärke dieses Buches liegt nicht unbedingt in seinen literarischen Qualitäten, manche sehr melodramatisch-emotionalen Passagen mögen auf den deutschen Leser auch sehr "amerikanisch" wirken. Aber obwohl es der Auffassung, Homosexualität sei eine Sünde, treu bleibt, besticht dieses Buch durch die unbedingte Bereitschaft dieser Mutter, sich mit ihrem Sohn wirklich auseinander zu setzen und in Liebe an ihm festzuhalten, auch wenn sein Weg sie unglücklich macht. Sie versucht, ihn zu verstehen, sich in seine Welt - und in sein Leid - hinein zu versetzen, sie ist bereit, ihm zuzuhören. Und das ist mehr, als die meisten Christen von ihrem christlichen Umfeld erfahren.

Mit seinem geschilderten Konflikt mag dieses Buch vielen betroffenen Eltern aus der Seele sprechen, beziehungsweise ihnen zu einer neuen Sichtweise zu verhelfen. Der Schluss ist natürlich "linientreu" und lässt dabei den homosexuellen Leser enttäuscht und unbefriedigt zurück. Denn Danny's Entschluss ist ja gerade kein Ende. Sondern erst der Anfang eines leidvollen - und voraussichtlich unmöglichen Lebenswegs.

Warum eine Rezensionen zu einem Buch, das vor fast 10 Jahren erschien und inzwischen fast vergriffen ist (bei amazon aber noch bestellbar)? Nicht, weil ich es in meinem Bücherschrank stehen habe, sondern weil ich beim Stöbern auf der HAD-Homepage (www.had-ev.de) auf etwas Interessantes gestoßen bin – nämlich daß es zu diesem Buch eine Art Fortsetzung gibt - und das ist das Spannende daran.

"Kate"/Carrol hat in diesen 10 Jahren auch eine Entwicklung durch gemacht. Inzwischen betreibt sie eine Homepage für betroffene Eltern aus christlichen Kreisen. Die "Lösung" der Enthaltsamkeit für Homosexuelle befriedigt sie inzwischen genauso wenig wie manche ihrer damaligen Leser. Sie ist nach langen Zeiten der gedanklichen Auseinandersetzung mit der Thematik und der Bibel zu der Auffassung gelangt, homosexuelle Liebesbeziehungen zu akzeptieren und Betroffene und ihre Eltern in dieser Haltung zu bestärken. So gibt es auch auf ihrer Homepage als neues Schluss-Kapitel der Internetversion von "Geliebter Fremder" einen Epilog, in dem sie ihre jetzige Sicht der Dinge beschreibt.

Mit Genehmigung der Verfasserin stellen wir hier eine leicht gekürzte deutsche Übersetzung ins Netz (englischsprachiges Original unter: www.someone-to-talk-to.net; Übersetzung von J. Nagelschmidt)

Epilog

Carrol Grady

Zehn Jahre sind vergangen, seit ich mein Buch “My Son, Beloved Stranger” geschrieben habe. In diesen zehn Jahren hat sich unsere Lebensgeschichte fortgeschrieben und ich habe neue Erkenntnissen zum Thema Homosexualität gewonnen.

Ich hatte seitdem mein Coming Out als Mutter eines schwulen Sohnes. Mit anderen Menschen über meine Erfahrungen zu reden, hat mich in meinem Inneren geheilt und gestärkt. Ich bin mir bewusst geworden, dass wenn ich meine eigene Verletzlichkeit zeige und über meine Probleme rede, auch andere viel leichter die nach außen getragene Perfektion ablegen und ihre Schwächen und Schwierigkeiten offenlegen können. Erst dann ist es nämlich auch möglich, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Durch mein Buch habe ich hunderte Familien mit schwulen oder lesbischen Familienmitgliedern kennen gelernt. Viele dieser Familien behielten ihre Sorgen für sich und sind nun dankbar, dass sie sich mit jemanden austauschen können, der sie versteht. So oft habe ich den Satz gehört: „Wie ähnlich doch unsere Erfahrungen sind.”

Nachdem das Buch veröffentlicht war, begann ich einen Newsletter (Someone to Talk to) zu schreiben, der jetzt schon seit neun Jahren existiert. Im Jahr 2000 wurde ich Moderatorin einer Online-Selbsthilfegruppe für Familien und Freunde von Schwulen und Lesben. Im Jahr darauf ging meine Webseite www.someone-to-talk-to.net online, auf der dieses Buch erhältlich ist, sowie ein Newsletterarchiv, eigene Erfahrungsberichte, mit dem Thema verwandte Artikel, eine Bücherliste und eine FAQ-Liste. Ich wurde eingeladen, als Gastrednerin in vielen Kirchen, kirchlichen Frauengruppen, an Hochschulen und bei Tagungen zu sprechen. Bei großen Kirchenversammlungen konnte ich mit einem Stand für meinen Dienst werben. Nichts von all dem habe ich selbst angestrebt, aber Gott hat anscheinend immer wieder neue Türen für mich geöffnet, um mich einen Schritt voranzubringen.

Natürlich habe ich durch die Familien auch Kontakt mit den schwulen und lesbischen Familienmitgliedern bekommen. Es war wunderbar, diese Menschen mit ihren ganz eigenen Persönlichkeiten und Talenten kennen zu lernen. So erfuhr ich auch von ihren Frustrationen und Sorgen; ich könnte ganze Bände mit ihren Berichten füllen.

Je länger ich mich mit ihren Erfahrungen auseinander setzte, desto mehr wollte ich über dieses schwierige und umstrittene Thema lernen. Ich habe in den vergangenen Jahren hunderte von Büchern und Artikeln gelesen, weil ich Lösungen für die quälenden Probleme von Schwulen und Lesben finden wollte.  

Durch die Beschäftigung mit dem Thema musste ich gezwungenermaßen viele meiner bisherigen Vorstellungen  überdenken. Einige der Erkenntnisse, die ich dabei erlangt habe, werden von meiner Kirche so nicht geteilt. Als Frau eines Pastors und Kirchenmitglied von Kindesbeinen an, war dieser Weg nicht einfach zu gehen. Für mich gab es  bisher im Leben immer nur Absoluta, mit meinem Schwarzweißdenken hatte ich eine Antwort auf alle Fragen. Inzwischen habe ich gelernt, dass das Leben weitaus komplexer ist und es viele „Graustufen“ gibt. Einfache Antworten gibt es zum Thema Homosexualität nicht, dessen bin ich mir heute bewusst.

Mit folgenden Fragen musste ich mich auseinandersetzten:

  • Wie wird Homosexualität definiert?
  • Wodurch wird Homosexualität ausgelöst?&
  • Kann ein Homosexueller Veränderung erfahren und seine Heterosexualität zurückgewinnen?
  • Was sagt die Bibel zur Homosexualität?
  • Sollten Schwule und Lesben Heterosexuelle heiraten?
  • Ist das Zölibat die beste Lebensform für schwule und lesbische Christen?

Während ich mich, vom Gebet um Gottes Führung begleitet, durch ein umfangreiches Lektürematerial durcharbeitete, habe ich immer versucht, unvoreingenommen die unterschiedlichsten Ansätze und Ansichten zu betrachten. Dieser Prozess führte mich dahin, dass ich nun eine ganz andere Sicht auf das Thema Homosexualität habe, als dies früher der Fall war. Momentan bin ich bei den folgenden Schlüssen angelangt:

  • Die Definition von Homosexualität, die mir am meisten einleuchtet, besagt, dass es sich dabei um eine angeborene Zuneigung zum gleichen Geschlecht handelt, unabhängig davon, wie das konkrete Verhalten aussieht.
  • Auch wenn viele Christen daran glauben wollen, dass Homosexualität verändert werden kann, habe ich festgestellt, dass dies nicht für solche Homosexuelle möglich ist, die biologisch so veranlagt sind. Zu oft habe ich Zeugnisse von Personen gehört, die sich ernsthaft und mit ihrem ganzen Gottesglauben allen möglichen Methoden unterzogen haben und doch nicht verändert wurden. Zu dieser Gruppe gehören auch zahlreiche ehemaligen Gründer, Leiter und Repräsentanten von verschiedensten christlichen sogenannten  Heilungsorganisationen, die vormals immer wieder in der Öffentlichkeit ihre Heilung bezeugt hatten, mittlerweile aber zugeben, dass diese Behauptungen in dem Glauben gemacht wurden, dass sich dieser Zustand einstellen würde, was jedoch nie geschah.
  • Ich glaube, dass ein vorurteilsfreies und kontextgebundenes Lesen der kritischen Bibelstellen zur Homosexualität zeigt, dass die Verurteilung homosexuellen Verhaltens wie Vergewaltigung, heidnische Tempelprostitution und sexueller Missbrauch unter der Voraussetzung stattfindet, dass sie von solchen Menschen verübt wurden, die sich eigentlich zu gegengeschlechtlichen Partnern hingezogen fühlten.

Die Auffassung der Homosexualität als eine Orientierung wurde erst im 18. Jahrhundert entwickelt und wird so nicht in der Bibel erwähnt. Wie bei vielen ethischen Fragen unserer Zeit, zeigt sich uns Gottes Wille in zeitlosen Richtlinien, die wir auf das Heute anwenden können.

  • Ein Rat von Pastoren und Lehrern an junge Männer, die sich wegen ihrer homosexuellen Gefühle an sie wenden, lautet häufig: „Such dir einfach eine nette Frau und heirate sie. Dann löst sich dein Problem von alleine.“ Die erhoffte Veränderung tritt nicht ein und den homosexuellen Männern bleibt nur, Gefühle  vorzutäuschen, die sie nie hatten. Von den erschütternden Ergebnissen solcher Beratungen habe ich durch eine Vielzahl von Zeugnissen gehört. Ein Leben nicht integer leben zu können, bedeutet eine immense emotionale Belastung, der man nicht ewig standhalten kann. Heterosexuelle Ehepartner fühlen oft, dass etwas nicht in Ordnung ist und suchen die Ursache dafür bei sich selbst. Kinder in solchen Familien leiden unter den schmerzhaften Konsequenzen. Für mich stellt die heterosexuelle Ehe keine akzeptable Lösung für Schwule und Lesben dar.
  • Wenn Eltern davon erfahren, dass ihr Kind schwul oder lesbisch ist, stellen sie zuerst bestürzt fest, dass es nie heiraten wird – Schwiegerkinder und Enkel bleiben ein unerfüllter Traum. Für ihr Kind fürchten sie, dass es allein bleiben muss, da für die meisten Christen –  wenn sie überhaupt Homosexualität als eine  Orientierung akzeptieren können – neben der „Umorientierung“ die einzige moralisch richtige Option für homosexuelle Christen ein zölibatäres Leben ist.

Können wir mit voller Überzeugung behaupten, dass dies Gottes guter Plan für Homosexuelle ist? Es ist natürlich schon wahr, dass Gott bei der Erschaffung der perfekten Welt die Ehe zwischen Mann und Frau im Blick hatte. Wir leben aber nicht mehr in dieser perfekten Welt des Paradieses, und es gibt Menschen, für die die heterosexuelle Ehe nicht in Frage kommt. Trotzdem haben sie ein Bedürfnis nach (körperlicher) Nähe, das Gott in uns alle gelegt hat.

Bei der Ehe dreht es sich um mehr als nur um Sex. In der Ehe wird uns deutlich, welche Art von Beziehung Gott mit uns haben möchte. In der Ehe lernen wir, unsere Bedürfnisse denen anderer nachzustellen. Viele Studien belegen die Vorteile, die eine Ehe für die Partner bedeutet, sowohl was die körperliche und emotionale Gesundheit angeht, als auch die finanzielle Situation. Welche ethischen Gründe könnte es geben, diese Vorteile Schwulen und Lesben vorzuenthalten? „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“, so hat es Gott gesagt und Protestanten befinden schon seit Luther, dass der Zölibat ein unnatürlicher Zustand ist.

Beinahe zwei Jahre war ich Mitglied einer Online-Selbsthilfegruppe für schwule und lesbische Christen, die versuchten, zölibatär zu leben. Die Beiträge zeugten von einer Obsession mit ihren inneren Kämpfen. Sie tauschten sich darüber aus, wie sie nach moralischem Versagen in Depressionen verfielen und sich schuldig fühlten. Viele von ihnen waren in einer Glaubenskrise, weil das Angehen gegen ihre Sexualität so schwierig war und sie das Gefühl hatten, Gott hätte sich von ihnen abgewandt und höre ihr Flehen nach Befreiung nicht. Keiner von den Betroffenen, so hat es den Anschein, hat auf Dauer Frieden gefunden oder einen Sieg über seine Sexualität errungen. Viele Mitglieder litten am meisten darunter, dass sie ihre Gefühle für das gleiche Geschlecht nicht abstellen konnten, egal wie sehr es ihnen auch gelang, nicht diesen Gefühlen entsprechend zu handeln. Sie fühlten sich dauerhaft schuldig, weil sie glaubten, dass die Sünde schon im Kopf beginnt. Ist das das „Leben im Überfluss“, das uns Jesus versprochen hatte? 

Viele Kinder der Eltern, die ich durch meinen Dienst kennen lernte, leben in Partnerschaften. Die Eltern mussten sich entscheiden, ob sie ihre „Schwiegerkinder“ in die Familie aufnehmen oder die Beziehung zu ihren Kinder abbrechen. Manchmal kommt es vor, dass ein Partner Kinder aus einer vorherigen Ehe mit in die Partnerschaft bringt oder das Paar entscheidet sich dafür, dank medizinischen Fortschritts selbst ein Kind zu bekommen. Eltern müssen sich dann überlegen, ob sie diese Kinder als ihre eigenen Enkelkinder annehmen. In manchen Fällen bleiben es die einzigen Enkelkinder, die sie je haben werden.

Diese Probleme gehen weit über die so sorgfältig gezogenen Grenzen theologischer Interpretationen hinaus. In solchen Situationen müssen wir uns die Frage stellen: „Was würde Jesus tun?“ Ich möchte nicht gotteslästerlich werden, aber manchmal frage ich mich schon, ob Jesus nicht sagen würde: „Die Ehe wurde für den Menschen geschaffen und nicht der Mensch für die Ehe.“

Nach vielen Jahren des Lernens und Überlegens bin ich zu dem Schluss gekommen, das Schwule und Lesben genau den gleichen Richtlinien folgen sollten wie Heterosexuelle. Sie sollten sexuell enthaltsam sein, bis sie einen Partner finden mit dem sie ihr Leben teilen wollen – und diesem auch treu bleiben.

Die meisten Mitglieder meiner Kirche würden meiner Meinung nicht zustimmen und sie auch nicht dulden. Das kann ich gut verstehen, denn ich kann mich gut daran erinnern, wie ich vor 16 Jahren über das Thema Homosexualität dachte. Ich kann von anderen nicht erwarten, dass sie so denken wie ich, weil sie nicht das erlebt haben, was ich erlebt habe. Ich werde aber meine Arbeit fortsetzen und für mehr Verständnis werben, denn ich bin der festen Überzeugung: wenn Nachfolger Jesu dieses Thema durch Seine Augen betrachten, dann werden sie Seine lesbischen und schwulen Kinder als ihre Schwestern und Brüder annehmen und sie lieben wie sich selbst.

Am meisten betrübt es mich, wie viele Christen unseren Töchtern und Söhnen nicht mit der Liebe Jesu begegnen und sie damit aus den Gemeinden und von dem Angesicht Gottes vertreiben. Irgendwann in der Zukunft werden sich viele von uns für die Lieblosigkeit in der heutigen Zeit schämen. Ich bin dankbar, dass Gott die Herzen unserer Kinder kennt und sie mit Gnade und in wahrer Gerechtigkeit richten wird.


Geschrieben von Valeria Hinck, Übersetzung: Julia Nagelschmidt
2006

Weiterer Beiträge